S6E4 Auf der "Grand Train Tour of Switzerland" (Teil 4)
Shownotes
1.280 Kilometer legen Reisende entlang der Grand Train Tour of Switzerland zurück. Die Tour verbindet spektakuläre Strecken und legendäre Züge. In dieser Folge nehmen die Hosts gleich zwei von ihnen.
Auf der Linie des Gotthard Panorama Express geht es zunächst mit einem historischen Dampfschiff über den Vierwaldstättersee. Vorbei an Buchten und mystischen Orten wie der Rütliwiese fahren die Hosts bis nach Flüelen. Dort übernehmen die Schienen: Mit dem Panoramazug geht es über die historische Gotthardstrecke und durch den berühmten Gotthardtunnel nach Lugano.
Von dort führt die Reise mit dem Postauto ins italienische Tirano. Hier startet der Bernina Express seine Fahrt nach Chur. Der Zug überquert 196 Brücken und durchquert 55 Tunnel, vorbei an Gletschern und Bergseen. Dabei erleben die Reisenden die UNESCO-Welterbestrecke der Rhätischen Bahn und passieren unter anderem das berühmte Landwasserviadukt.
Transkript anzeigen
00:00:07: So viele Kilometer legt man zurück, wenn man sich entlang der Grand Train Tour of Switzerland bewegt bzw.
00:00:18: bewegen lässt.
00:00:43: Die Grand Train tour verbindet die spektakulärsten Bahnstrecken und schönsten Panoramazüge der Schweiz.
00:00:51: In dieser Folge steigen wir gleich in zwei dieser Züge ein.
00:00:54: Von Luzern aus geht es übers Wasser, durch Berge vorbei an Palmen und hinauf zu Gletschern.
00:01:01: Wir erkunden Orte entlang der Strecke und treffen Menschen die sie uns näher bringen.
00:01:09: Das ist Überm Berg.
00:01:11: Mein Name ist Anna
00:01:12: Und ich bin Jonas.
00:01:50: Wer Urlaub in Luzern macht kommt am Vierwaldstädtersee nicht vorbei.
00:01:55: Ob man als Besucherin lieber drum herumläuft, daran badet oder darüber fährt das ist ihn überlassen.
00:02:03: Bei unserem Besuch ist zwar Badewetter, um aber über mehr als die Wassertemperatur berichten zu können, entscheiden wir uns fürs Darüberfahren.
00:02:12: Aber nicht irgendwie!
00:02:13: Denn unser Plan heute lautet – Wir wollen auf der Strecke des Gotthard-Panorama Express bis ins Tessin
00:02:19: fahren.
00:02:20: Wer die Linie nimmt, bohrtet zuerst eines der traditionsreichen Dampfschiffe im Seebecken von Luzern.
00:02:27: Bis nach Flülen geht die Fahrt auf dem Wasser
00:02:29: Ab da übernehmen die Schienen.
00:02:32: Der Zug des Gotthard-Panorama Express bringt Reisende dann bis nach Lugano in der Südschweiz.
00:02:38: Wir starten vormittags in Luzern und werden am späten Nachmittag in Luganno
00:02:44: ankommen.
00:02:50: Also, wir verlassen den festen Boden Luzers und betreten das leicht schaukelnde Deck des Dampfschiffes, dass noch im Hafen von Luzern steht – die gleichnamige Stadt LuzERN III
00:03:01: Und direkt nachbetreten des Schiffs.
00:03:03: Fühlen wir uns ein wenig in der Zeit zurück.
00:03:08: Manchmal komme ich mir schon, wie viele es
00:03:09: braucht hier von einem
00:03:12: Dampfschiff auf so einen Einzug.
00:03:18: Und das ist kein großes Wunder!
00:03:20: Denn das Dampfschiff statt Luzern stammt aus dem Jahr... ...und im Schiff sieht noch aus wie damals.
00:03:28: Das Schiff ist ein sog.
00:03:30: Seitenraddampfer.
00:03:32: Die Schaufelräder, die ins Wasser greifen und das Schiff bewegen sind nämlich links- und rechts vom Schiff.
00:03:37: Auf dem weißen Dampfer mit rotem Details und goldenem Schriftzug sitzen Mitfahrende auf Sitzbänken draußen... ...und strecken ihre Gesichter in Richtung Sonne.
00:03:48: Drinnen herrscht kurz vor Abfahrt noch Gewusel.
00:03:51: Koffer werden verstaut, die erste Klasse wandert nach oben.
00:03:55: Fahrgäste suchen bequeme Plätze – mit gutem Blick auf das türkiestes Sichs!
00:04:00: Andere Reisende entdecken die frei liegende Dampfmaschine, der im Betrieb durch Schützen des Glas beobachtet werden kann.
00:04:08: Es ist schon wirklich feinbrötig!
00:04:14: Andere wiederum lassen sich mit einem ersten Getränk im Art-Deko Speises anliegen.
00:04:23: Die Stadt Luzern legt von der Stadt Lutzern ab und für den ersten Reiseabschnitt auf dem Wasser treffen wir ...
00:04:31: Ich bin in Luzern geboren.
00:04:33: Robert Horlacher ist Ingenieur im Wurstand und Mitglied des Vereins Dampferfreunde Vierwaldstätter See.
00:04:39: Schon seit seiner Kindheit begeistert er sich für die dampfbetriebenen Schiffe.
00:04:43: Und aus Luzern war natürlich die Dampfschiffe
00:04:47: immer in meinem
00:04:48: Umfeld, am Wochenende, Sonntagspaziergang, KSIT stand start und so bin ich dann zu den Dampfen gekommen.
00:04:56: Zusammen mit Robert nehmen wir im Speisesaal der ersten Klasseplatz.
00:05:01: Auf der Stadt Luzern gibt es außerdem noch einen Salon der zweiten Klasse und in erster Stock auch den Queensalon, mit Panoramablick auf
00:05:10: dem See.
00:05:10: Der Queensalon der Name entstand weil Queen Elizabeth in der Schweiz war und auf der Stadt Lucerne mitgefahren ist und dort vorne hat man ein gutes Essen
00:05:21: serviert.
00:05:28: Robert erzählt von seiner Tätigkeit im Verein.
00:05:31: Die Dampferfreunde wurden in twohundsehundert und siebzig gegründet.
00:05:35: Seitdem setzen sich knapp zehntausend Mitglieder dafür ein, die fünf Dampfschiffe auf dem Vierwaldstädter See zu erhalten – und dafür dass Sie regelmäßig auf den See fahren!
00:05:45: Auslöser für die Vereinsgründung war der damalige Plan der Schifffahrtsgesellschaft, Raddampfer mit Motorboden zu ersetzen.
00:05:54: Der Verein brachte das Geld für die Rettung
00:05:56: rauf.
00:05:57: Warum sich dieser Einsatz in seinen Augen gelohnt hat, erklärt uns
00:06:01: Robert.
00:06:18: Außerdem sagt er, seien die feinen Salons an Bord der Schiffe kunsthistorisch etwas ganz Besonderes.
00:06:24: Und was natürlich gerade heute an einem Tag wie heute die offenen Decks?
00:06:29: da kann man noch die Umgebung genießen.
00:06:32: das mag vielleicht bei schlechtem Wetter nicht so gut sein aber ein schöner Wett ist es wirklich
00:06:38: schön und ob unter oder auf Deck So eine Fahrt mit dem Dampfschiff hilft sicher dabei runter zu kommen und ein wenig zu entschleunigen Denn die Maximalgeschwindigkeit unseres Dampfers beträgt siebenundzwanzig kmh, oder vierzehn-einhalb Knoten.
00:07:00: Ein wesentlicher Punkt ist die Entschleunigung.
00:07:03: Man fährt da so mit etwa zwanzigkmh über den See und kann die ganze Gegend
00:07:10: genießen.".
00:07:14: Die Dampfer haben zwar historischen Charakter – ein paar Dinge haben sich seit der Jungfernfahrt dann aber doch getan!
00:07:21: Die Kühlschränke in der Gastro funktionieren nicht mehr mit Eis, die Küche nicht mehr Kohle und auch an der Fahrtechnik hat sich ein bisschen was getan.
00:07:29: Robert nennt einen Beispiel.
00:07:30: Gefahren im Nebel ist man mit Kompassgraden und Stoppur zwei Minuten dreißig Sekunden in die eine Richtung dann fünf Minuten in die andere und dann gab es irgendein Licht.
00:07:41: und dann wussten wir mal da.
00:07:43: das ging damals.
00:07:45: aber damals gab es auch nicht so viele kleine Schiffe.
00:07:49: Das würde heute gar nicht
00:07:50: mehr gehen.
00:07:53: Der Dampfer der Gotthard Linie fährt von Luzern bis nach Flöhlen, das sind ungefähr zweieinhalb Stunden.
00:08:00: Passagiere können aber natürlich auch früher aussteigen und die Fahrt mit dem Kultschiff zum Beispiel dafür nutzen ein anderes Highlight noch ganz in der Nähe von Lutzern zu erkunden – Die Regi.
00:08:15: Ausgangspunkt dafür ist die Schiffshalterstelle Fitznau.
00:08:19: Von hier fährt nämlich eine der Zahnradbahnen der Rigi-Bahnen.
00:08:23: Unterbrechen wir die Fahrt also mal gedanklich und nehmen sie mit hoch, allerdings nicht von Fiznau.
00:08:29: Ein zweiter möglicher Startpunkt für den Rigi Besuch ist nämlich der Ort Art Goldau.
00:08:39: Genau wie die Fahrten mit allen Zügen, Bussen oder Schiffen in der Schweiz sind die Fahrts auf die Rigi übrigens im Swiss Travel Pass enthalten – so auch die Standzeilbahn nach Stoß und die Bergbahn aufs Standsahorn.
00:08:51: Auf die meisten anderen Seilbahn der Schweiz bekommt man bis zu fünfzig Prozent Rabatt.
00:08:56: Kostenlose Museumseintritte sind genauso mit dabei!
00:09:00: Besucherinnen können den Swiss Travel Pass für unterschiedlich viele Tage kaufen und ein- und aussteigen, wo und wann sie möchten.
00:09:06: In Goldau treffen wir unsere heutige Regie-Expertin.
00:09:11: Unsere Begleiterin stellt sich
00:09:12: vor... Ja sehr gerne.
00:09:15: also ich finde die Karolin viel.
00:09:17: Seit sieben Jahren arbeitet Karoline bei den Rigi-Bahnen.
00:09:21: Zusammensitzen wir auf den hellen Holzbänken der blauweißen Zahnradbahn.
00:09:35: Die Queen of the Mountain, die Königin der Berge fährt die Zahnratbahn in knapp forty fünf Minuten hinauf bis zur Endstation Rigi Kulm.
00:09:45: Auf dem Weg gibt uns Karolina ein paar Infos zu Umgebung Von Schlittenwegen?
00:09:50: Wir haben
00:09:50: ein paar Schiele-Friege auch, das ist einer davon.
00:09:53: Und wir haben auch ein paar Schlitten-Fliegen, die längste finden und eigentlich darunter werden, damit sie die Häuser sehen können.
00:10:01: Bis hin zu Lamas, die uns vor den Fenstern der Zahnradbahn begegnet.
00:10:05: Die schiffen vor dem Wald?
00:10:07: Ja!
00:10:07: Die Lamas sind mega, mega laberleit.
00:10:11: Und es sind auch wenn du dich aus dem Mensch nähst und dir stehen jetzt sofort auf mir und schauen was machst du da?
00:10:23: Vorbei an grünen Wiesen, Felsformationen, kleinen Wasserfällen und Wanderwegen bahnt sich der Waggon.
00:10:29: Rigikulm ist der höchste Gipfel der Rigi.
00:10:31: Genau!
00:10:32: Also wenn man auf Riga-Kulmen einfährt, ist man noch nicht ganz zu oberes auf dem Berg?
00:10:37: Etwa zehn Minuten Fußweg bergauf geht es dann nochmal zur Aussichtsplattform.
00:10:41: Von der Aussichtsplatform her hat man einen dreihundertsechzig Grad.
00:10:47: Der ist sehr einmalig, also man kann die Voralpen bereits sehen.
00:10:50: Man kann bereits Viertausende sehen.
00:10:52: Also man kann Eiger Mönchungfrau erkennen.
00:10:55: Unser Nachbarn, den Pilatus und den Titels kann man wunderbar von der Rigi erkennen.
00:11:00: Viele Ortschaften erkennt man von hier oben.
00:11:04: Und?
00:11:04: Man kann bis zu dreizehn verschiedene Sehen von der Regie sehen.
00:11:07: Die Regie Kulm liegt auf fast ein Tausend Achthundert Metern.
00:11:12: Die Rigi, das ist übrigens nicht nur ein Berg sondern ein ganzes Bergmassiv.
00:11:17: Der königliche Spitzname König in der Berge wird manchmal auf den lateinischen Ursprung zurückgeführt.
00:11:25: Ich glaube
00:11:25: da gibt es auch Teuerieren weil Regina Montium ist ein
00:11:29: Lateinisch
00:11:30: eigentlich so die Könige
00:11:31: in der berge.
00:11:32: Laut Expertinnen ist das aber nicht haltbar.
00:11:35: Rigi steht wohl eher für Schichtung Streifen oder Band und meint die Gesteinsschichten des massives.
00:11:43: Die Königin beziehungsweise vielmehr ihre Zahnradbahn kann mit einem Superlativpunkten.
00:11:49: Die Digi-Bahnen haben die längste Geschichte aus Bergbahnen in Europa, es gibt uns bereits seit achtundhundertsechzig also länger als jede andere Bahn in Europa.
00:11:59: Erfunden wurde die Zahnratbahn von Niklaus Regenbach.
00:12:03: zusammen mit zwei Ingenieuren ist er für den Bau der Regibahnen verantwortlich – der ersten Bergbahn Europas.
00:12:10: Das System, auf dem die Rigi-Bahn fährt, heißt deswegen auch System Regenbach.
00:12:15: In der Bergbahngeschichte Schwellen kann man auf Rigi Kulm auch.
00:12:22: Bis heute sehr viele historische Bahnen, die immer noch fahren.
00:12:25: Wir haben drei Dampfbahnen und immer noch in Betrieb sind unter anderem die
00:12:30: Luxieben,
00:12:30: die momentan auch in der Ausstellung auf Rgi Kulmb zu bewundern ist für jedermann, der hier oben
00:12:36: ankommt.
00:12:37: Zusammen mit Caroline tun wir das.
00:12:44: Hier geht's zu originalen Lok-Sieben von Achtzehnhundertseinhalbzig.
00:12:49: Die Geschichte der Lok-Sim wird in der Ausstellung von zwei Videos und mit Originaltönen
00:12:54: erklärt,
00:12:55: die grüne Lok können Besucherinnen aus nächster Nähe bestaunen.
00:12:59: Zusammen mit Karoline laufen wir anschließend bis zur Aussichtsplattform nach oben und genießen den Ausblick.
00:13:09: Sofern der Nebel es zulässt.
00:13:12: Wow!
00:13:16: Das ist ja verrückt.
00:13:24: Karoline empfiehlt einen Wanderweg, den man von hier aus sehen kann.
00:13:38: Arschbackenweg oder einem anderen.
00:13:47: Hier zu Wandern empfiehlt Karolina Besucherinnen in jedem Fall.
00:13:51: Niemand der sich ein bisschen bewegen möchte, also ein bisschen wandern möchte, empfehle ich grundsätzlich fahr noch nicht mit der Bahn ganz hoch nach Regicom.
00:14:00: Fahre vielleicht mal hin bis zum Krebel und nehmt die Luftseilbahn zur Scheideck macht den Panorama Weg rüber bis zum Kaltbad dann kannst du im Kaltpad immer noch ein bisschen ins Bar.
00:14:10: Wenn du da nicht mal wandern willst, dann hat es ein tolles Bar.
00:14:13: Oder laufst dann von dort noch die Stunde hoch nach Rigi Kulm.
00:14:17: Man durchwandere hier viele unterschiedliche Landschaften, habe einen guten Blick auf die anderen Berge rundherum.
00:14:23: Außerdem seien die Wanderwege vergleichsweise leer.
00:14:26: Dann den Leuten, die einfach gerne Bahn fahren möchten unbedingt hoch bis nach Rigikolm und dann runterlaufen zur Alp-Hesserenholz.
00:14:35: Das ist ungefähr eine Viertelstunde von Rigikölm, da gibt es Tonnen Käse.
00:14:40: Da gibt es auch wahnsinnig tolle Menschen die diese Käse reinbetreiben.
00:14:45: Es ist einfach mega urchig wie wir sagen!
00:14:52: Auf Rigikoll kann man übrigens auch einkehren – und sogar übernachten im gleichnamigen Rigikohlmodell nämlich Ob zu Fuß, per Bahn für eine Stunde einen Tag, eine Nacht oder noch länger.
00:15:06: Ein Besuch ist die Regie wert – das sehen wir
00:15:10: auch so!
00:15:31: Gemeinsam laufen wir noch ein Stück und nehmen die ebenfalls ruhige Zahnradbahn wieder zurück.
00:16:08: Gut, ich bin jetzt nicht mehr so gut zu Fuß wie früher einmal.
00:16:11: Aber all die Berge hier in Luzern wird es einem nie langweilig – nur schon wegen der
00:16:19: Landschaft.".
00:16:23: Das ist wieder Robert Hoarlacher.
00:16:25: Zusammen mit dem Dampfschiff Freund fahren wir entlang der Gotthard-Panorama-Linie auf dem Vierwaldstädter See bis nach Flüelen.
00:16:32: Neben der Erkundung des historischen Dampfshiffs bietet sich die Fahrt auch an um die Umgebungen des riesigen Sees kennenzulernen.
00:16:40: Wir fahren vorbei an Berghängen mit ganz netten Häuschen, Seehotels einer alten Schifferkneipel.
00:16:46: Berggipfen,
00:16:47: Buchen.
00:16:48: Segler und Kitesörferinnen kreuzen
00:16:50: unseren Weg.
00:16:51: Robert's Lieblingsschiff für eine Erkundungsfahrt ist übrigens die Schiller.
00:16:55: Es
00:16:56: ist einfach vorm schön, hat eine sehr schöne gute Maschine, schönen Salon das geometrische Jugendstil Mit Zitronenholzschwarzen, in Tassien aus Perlmutter.
00:17:16: Wegrisch schön
00:17:17: gemacht.".
00:17:17: Und ganz passend zum Namen des Schifffers kommen wir an einem geschichtsträchtigen Gebilde vorbei!
00:17:28: Wir stehen gemeinsam am Deck die Sonne strahlt und neben uns trinken Gäste ihren ersten Apparat.
00:17:35: Dann kommt hier vorne noch etwas der Schillerstein weil die Gegend verdankt ihr eigentlich Seine Berühmtheit dem
00:17:44: Herrn Schiller.
00:17:46: Durch die Wilhelm Tellgeschichte?
00:17:47: Genau, der Schillerstein oder auch Mütenstein ist ein ungefähr zwanzig Meter großer Felsblock.
00:17:54: Er steht direkt am Ufer des Vierwaldstädter Seees.
00:17:57: auf ihm steht dem Sänger Tels F. Schiller Die Urkantone, eighteenhundertneunundfünfzig.
00:18:04: Der Stein wurde nämlich achtzehundert neunund fünfzig als Schiller-Denkmal eingeweiht.
00:18:09: Das war der hundertste Geburtstag von Friedrich Schiller.
00:18:14: Und warum Schiller?
00:18:16: Der hat das Drama Wilhelm Tell geschrieben, dass vom gleichnamigen Schweizer Freiheitskämpfer erzählt.
00:18:22: Schillers Geschichte geht ungefähr so...
00:18:30: Habsburger waren ein Fürstengeschlecht aus Österreich und herrschten im dreizehn Jahrhundert über weite Teile Europas – auch über das Gebiet der heutigen Schweiz.
00:18:41: Dafür setzten sie sogenannte Landvögde ein….
00:18:44: Die Verwalteten und Kontrollierten
00:18:46: die Gebiete.
00:18:52: Sie versprachen sich gegenseitige Hilfe im Kampf gegen die harbsburgischen Landvögte.
00:19:02: Am ersten August erklärten sie ihre Unabhängigkeit, besiegelten mit dem Bundesbrief.
00:19:09: Und die von ihnen eingesetzten Landvögte fühlten sich zunehmend bedroht.
00:19:17: Schiller erfand einen von ihm, Hermann Gessler.
00:19:20: Um seine Macht zu demonstrieren lässt er ein Hut auf einem Marktplatz auf einer Stange aufstellen.
00:19:26: Wer daran vorbeiläuft soll den Hut grüßen.
00:19:29: Doch dann kommt Wilhelm
00:19:31: Tell
00:19:32: und weigert sich den Hut zu grüsen.
00:19:40: Entweder Tell muss sterben oder einen Apfel vom Kopf seine Sohnes schießen.
00:19:49: Tell legt die Armbrust an, schießt und trifft den Apfel.
00:19:56: Sein Sohn bleibt unverdammt.
00:19:59: Doch Gessler entdeckt kurz darauf ein zweiten Pfeil unter Tells Kleidung.
00:20:03: Der gibt zu Dieser Pfeile wäre für Gessner bestimmt gewesen wenn er den Apfel verfehlt hätte.
00:20:09: Gesslar Topfowl.
00:20:11: Er lässt Tell fesseln und befiehlt ihn mit dem Schiff nach Küssnach zu bringen.
00:20:15: Dort soll Tel lebenslang eingesperrt werden.
00:20:19: Doch auf der Fahrt zieht ein Sturm auf, Tel wird losgebunden damit er das Schiff durch den Sturm steuern kann.
00:20:26: Er schafft es bis ans Ufer springt auf einen Felsvorsprung und stößt das Schifff zurück
00:20:31: in die Welt.
00:20:32: Damit ist Tel frei Und will Rache.
00:20:37: In der hohlen Gasse zwischen Küsnacht und dem Gotthardpass lauert er Gessler auf schießt ein Pfeil ab und trifft den Landvogel mitten ins Herz.
00:20:53: Mit der Geschichte Tels schenkt Schiller der Schweiz eine ihrer Gründungsmythen.
00:21:00: Wir fahren vorbei am Schillerstein, ganz in der Nähe kann man die Rütli-Wiese ahnen auf der nach dem Mythos der Schwur der Urkantone stattfand.
00:21:11: Nach dem gedanklichen Ausflug zur sagenumwobenen Gründung der Schweiz verweilen wir noch ein wenig
00:21:16: im Hier und Jetzt.
00:21:19: Auf Sitzbänken kann man an Deck der Stadt Luzern III ordentlich Sonntanken und den Fahrtwunsch
00:21:25: spüren.
00:21:28: Und dann legt das fast hundertjährige Dampfschiff in Flühlen an!
00:21:33: Wir verabschieden uns von Robert Horlacher, der sein geliebtes Dampf-Schiff direkt wieder zurück nach Luzern
00:21:39: nimmt.
00:21:43: Und wir haben wieder feste Boden unter den Füßen – zumindest für kurze Zeit.
00:21:50: Vom Schiffsanleger sind es nur wenige Meter bis zum Bahnhof, an dem wir standesgemäß empfangen.
00:22:13: Nicht nur von einem Zug sondern auch von ihm!
00:22:17: Toll, dass du die Zeit nimmst.
00:22:22: Danke
00:22:23: dir!
00:22:24: Mit Ausstattung?
00:22:25: Ja, wenn schon.
00:22:26: Der
00:22:27: will auch was
00:22:28: verkaufen.
00:22:30: Das ist Xava Andermatt.
00:22:33: Heiße Andermatte gibt es schon als erste Problem im Nordenland.
00:22:36: Da gibt es einen Ferienort Andermat.
00:22:39: Wir erkennen unseren Begleiter schnell, denn Xava trägt eine riesige Schweizer Flagge bei sich.
00:22:45: Als wir zur Begrüßung auf ihn zulaufen, schwingt er das weiße Kreuz auf rotem Grund im Wind.
00:22:51: Seine Fahne hat Xava aus einem ganz bestimmten Grund dabei – die Geschichte dahinter erzählte uns gleich im Zug.
00:23:08: Wir steigen gemeinsam in den Panoramawagen des Scott-Hart-Panorama Express der uns jetzt von Flülen nach Lugano bringt.
00:23:23: Im geräumigen Vierer und neben hohen Panoramafenstern begrüßt uns unser heutiger
00:23:28: Reiseleiter,
00:23:29: die gibt es nämlich auf jeder Fahrt im Gotthard-Panorama Express.
00:23:39: Die Reiselleiter geben zum Beispiel interessante Infos über die Strecke mit – versorgen die Gäste mit Getränken oder mit Postkarten?
00:23:48: Die können Reisende auf der Fahrt schreiben und vor dem Ausstieg ihrem Reiseleiter zurückgeben.
00:23:53: Die Karten werden dann weltweit verschickt, ein Gruß von einem sagenumwobenen und weltbekannten Schweizer Ort und Symbol.
00:24:01: Xava sagt...
00:24:12: Vor allem auch nachts Güterzüge, das hat gerattert und geknarrt gemacht.
00:24:23: Heute fahren noch zehn Prozent.
00:24:25: Das sind Personenzüge ruhig!
00:24:28: Der Rest geht alles durch meinen Keller unten
00:24:30: durch.".
00:24:33: Mit seinem Keller meint er den Gotthard-Basis-Tunnel – durch den seit der Eröffnung aus dem Jahr die größte Teil des Gotthartverkehrs geht.
00:24:42: Siebenundfünfzig Kilometer ist er lang und damit der aktuell längste Eisenbahntunnel der Welt.
00:24:48: Doch der Gotthard-Panorama-Express fährt über die Panoramastrecke, noch durch den eighteen oder zweieinachtzig eröffneten alten Gottha-Tunnel.
00:24:57: Der fünfzehn Kilometer lang den massiven Berg durchfährt.
00:25:02: Xava kennt auch den Gotthart-Panorama-Expres gut – aber tatsächlich nicht von innen sondern viel mehr von außen!
00:25:10: Denn Xava hat es sich zur Aufgabe gemacht täglich Zug und Fahrgäste zu grüßen Nicht irgendwie, sondern mit einem Fahnen-Schwung der Schweizer Flagge und einem beherzten Jauchzer.
00:25:22: Aber
00:25:22: der Reihe nach!
00:25:23: Xava hat vor einigen Jahren einen Bahnwertherhaus der SBB – also der schweizerischen Bundesbahn – gekauft.
00:25:30: Das steht in Wassen.
00:25:32: Das ist ein kleiner Ort in den Urner Alpen mit einer markanten Kirche an der der Gotthard Panorama Express vorbei fehlt.
00:25:41: Wer kann schon sein eigenes Altersheim bauen?
00:25:44: Mir gefällt es extrem.
00:25:45: Man hat absolute Freiheit dort oben, man kann machen was man will Bezug zur Natur und eben die Bahn fährt immer durch.
00:25:54: Mit dem Kauf des Hauses in Wassen fing alles an.
00:25:57: Den Tipp fürs Haus hat er von einem ehemaligen Lokführer bekommen.
00:26:02: Als einmal sein Patenkind da war wollten sie beiden ihm für diesen Tipp danken.
00:26:07: Auf seiner letzten Zugfahrt vor dem Ruhestand gingen die beiden raus und schwangen die Schweizer Fahne
00:26:14: Und dann wollten wir so spontan überraschen.
00:26:17: Wir hatten nur eine Fahne hier, eine Dachlatte.
00:26:20: Da haben wir schnell improvisiert und ihn so begrüßt hat er die Karte
00:26:24: zurückgesendet.".
00:26:25: Die Karte zeigt Xava und sein Patenkind beim Fahren schwingen – und seitdem ist genau das für Xava zur Tradition geworden!
00:26:33: Jeden Tag schwingt er die Schweizer Fahnen für Schweizreisende.
00:26:38: Also da ich eigentlich immer
00:26:39: im
00:26:41: Bahnwertherhaus wohne Bin, warte ich natürlich täglich zweimal auf den Gotthard Panorama Express.
00:26:49: Weil der reduziert die Geschwindigkeit und dann winkte ich ihm doppelt so gerne zu!
00:26:57: Weil das ist der schönste, wie die Leute reagieren.
00:27:01: Gewisse sind total perplex an, sind happy... Und es macht einfach Freude den Leuten spontan etwas zu zeigen.
00:27:13: Seit zwei, drei Jahren
00:27:15: mache
00:27:15: ich auch einen
00:27:16: kräftigen Juchts dazu.
00:27:23: Und das tut gut!
00:27:25: Ihm und den Vorbeifahrenden... ...und ein Problem gibt es heute natürlich.
00:27:30: Xava sitzt ja als wir bei ihm in Wassen vorbeifahren mit uns im Zug.
00:27:35: Aber Xava nimmt seinen Nebenjob sehr ernst – er hat für Ersatz gesorgt.
00:27:40: Pünktlich in Wasson vor dem SBB-Bahnwertherhaus steht Xavas Partnerin.
00:27:45: Sie schwingt die Fahne und ihr Ochts, als wir mit dem Gotthard Panorama Express vor Beifahren.
00:28:09: Nicht nur wir sondern auch die anderen Fahrgäste freuen sich über diese herzliche Begrüßung!
00:28:13: Die Reiseleiter- und Lokführer des Gotthart Panorama Express kennen Xava mittlerweile natürlich.
00:28:19: Gewisse machen fast eine Notbremse und haben den Plausch – natürlich wird sicher... Ein schöner kräftiger Pfiff, das das Personal auch weiss.
00:28:34: Ich musste auch schon rennen, dass ich es vergessen hatte!
00:28:38: Jetzt habe ich in meinem Telefon den Wecker gestellt und er schält sicher zweimal am Tag.
00:28:46: Und wenn er mal nicht kann meldet er sich offiziell ab.
00:28:49: Eines ist Xava dabei aber wichtig zu betonen.
00:28:53: Und du musst gleich sagen, ich mache alles gratis aus lauter Blausch.
00:28:57: Wir haben nur geeinigt, wenn Wartezeiten aufschreiben müssen.
00:29:02: Aber das gibt es gar nicht bei der SBB – wir sind immer pünktlich!
00:29:05: Fahnschwingen ist in der Schweiz übrigens ein richtiger Sport und wird auch volksfest noch häufig gemacht.
00:29:12: Dabei gibt es über neunzig reglementierte
00:29:16: Schwünge.
00:29:17: Und ich meine es sei etwas lockeres aber also klassisches Schweizer Fahnenschwingen Ein sehr harter Sport.
00:29:28: Die haben genaue Vorgaben, genaues Richtlinien... äußerst hart.
00:29:34: ich dachte ja so locker locker kannst du mal hin und her aber das ist also auch noch sportlich eine anstrengende Leistung.
00:29:42: Xava hat sogar einmal einen Kurs besucht aber dann doch abgebrochen.
00:29:46: Nein!
00:29:46: Ich bin Freelancer.
00:29:50: Ich bin eigentlich eben Trittbrettfahrer.
00:29:53: Einer der anderen viel Freude bereitet.
00:29:56: Xaver begleitet uns entlang etlicher Highlights der Strecke.
00:30:00: Natürlich dem Gottha-Tunnel, der durch Projektionen an der Wand die Geschichte des Baus erzählt.
00:30:06: Die kann man durch die Panoramafenster beim Vorbeifahren anschauen.
00:30:16: Wir fahren vorbei am Weinreben bei Gionico oder den drei Burgen von Bellinzona.
00:30:31: Hier steigen wir aus und sagen tschüss, zur Reisebegleitung.
00:30:42: Das Tessin ist italienisch sprachig und liegt ganz im Süden der Schweiz.
00:30:46: Und der Name verrät es.
00:30:47: die Stadt Lugano liegt direkt am Lugana See.
00:30:51: Anders als Luzern wo wir gestartet sind fühlt sich Luganno Militeran an.
00:30:57: Die Stadt ist mit Palmen gesäumt Es ist warm und pastelfarbende Palazzi hübschen den zentralen Platz der Stadt auf.
00:31:05: Wir spazieren durch einen Park direkt am See, bekommen den Tipp doch die Standseilbahn auf den Monte San Salvador zu nehmen.
00:31:13: Die die BesucherInnen den knapp neunhundert Meter hohen Berg hinaufträgt.
00:31:17: von hier aus hat man besten Ausblick auf die Stadt.
00:31:21: aber wir sind heute genug gefahren.
00:31:24: Wir lassen den Abend am Seeufer ausklingen denn morgen geht es schon wieder in die nächste
00:31:29: zu köpeln.
00:31:42: Von Lugano aus geht die Reise auf der Grand Train Tour auf Switzerland, nämlich nahtlos weiter.
00:31:49: Die nächsten Kilometer auf der Schweizer Kultstrecke stehen an!
00:31:53: Hier in Luganno startet nämlich die Tour des Bernina Express.
00:31:58: Zuerst fährt ein Bus in der Schweiz Postauto genannt bis nach Tirano vorbei am Comasé.
00:32:05: Ungefähr drei Stunden dauert die Fahrt und der Ausblick ist ziemlich spektakulär.
00:32:10: Das Highlight wartet in Tirano am Bahnhof, der Panorama-Zug des Bernina Express.
00:32:16: Der rote Zug fährt von Tirano noch in Italien nach wenigen Minuten über die Schweizer Grenze
00:32:23: und nimmt dann einige Höhenmeter – über den Berninapass.
00:32:28: Daher kommt auch der Name des Zuges, rollt er bis nach KUR.
00:32:31: KUR liegt in Graubünden dem größten Kanton der Schweiz.
00:32:36: Von Tirano bis nach Kuh sind es knapp vierenhalb Stunden.
00:32:40: Die ganze Zeit dabei ist Doreen Halter, sie ist Zugchefin und das schon seit ungefähr zwölf Jahren im Bernine-Express.
00:32:49: Seit zwanzig Jahren lebt die gebürtige Dresdnerin in der Schweiz.
00:32:54: Also meine Aufgaben sind im Grunde erstmal sicherzustellen dass das Fahrzeug erst mal läuft, dass alles funktioniert ob Licht, Klimaanlage ... dass auch alles sauber ist.
00:33:06: Doreen ist verantwortlich für die Ticketkontrolle, das pünktliche Abfahren des Zuges, die Sicherheit der Passagiere fürs Durchsagen machen und ein bisschen isst sie auch.
00:33:14: Reiseleiterin.
00:33:16: Ja definitiv!
00:33:17: Reiselleiterin, Betreuerin, Seelensorge manchmal... Zum Beispiel von einer einen Frau, die hat ihren Mann in Alpgrüm verloren weil er vergessen hat wieder einzusteigen was sie natürlich sehr betrübt hat und traurig gemacht hat.
00:33:34: Ich glaube, der Mann war eher froh aber... Hier sind so zwei Seiten die es eine freut des anderen leidt Aber die haben sich wiedergefunden in Tirano.
00:33:44: das war dann doch noch sehr schön.
00:33:47: Und auch wenn sie die Strecke seit zwölf Jahren beruflich bereist sei sie jedes mal noch etwas besonderes.
00:33:54: Doreen sagt
00:33:55: Es ist alles schön Es ist immer wieder unterschiedlich.
00:34:00: Auch das Wetter ist unterschiedlich, die Fahrgäste sind unterschiedlich und das eigene Befinden ist manchmal unterschiedlich oder?
00:34:08: Und das macht eigentlich alles aus!
00:34:10: Das auch die verschiedenen Mentalitäten, die man im Zug hat von verschiedenen Sprachen über wie sie auch reagieren auf Regen, Schnee... Manche haben zum Beispiel noch nie Schnee gesehen.
00:34:25: Die sind manchmal doch so ein Häuschen wenn die Schnee sehen
00:34:28: Wo sie am liebsten aus den Panorama-Fenstern schaut.
00:34:31: Wenn sie Zeit findet, habe ich Doreen gefragt.
00:34:34: Wenn es mal Zeit gibt, dann schaue ich schon gerne bei der Kurve Alp Grüm runter ins Tag weil man hat einen recht weiten Blick Richtung Posca, wo das Landwasser wird duckt immer wieder aufs Neue schön oder das Kreis wird ducktes auch je nach Wetter schön oder wenn die Kühe drin sind.
00:34:57: Das ist auch eine Spezielle.
00:34:59: Mit ihr die Berninastrecke entlangzufahren, das empfiehlt sie Schweizer Reisenden auf jeden Fall.
00:35:05: Um alles zu sehen was ich sehe... Also die ganze Strecke meine ich jetzt, dass man so die ganze strecke sehen kann, was erleben kann und was alles aufeinkommt.
00:35:17: Einfach die Faszination Bahn fahren in der Schweiz.
00:35:21: Landschaft, technisch, einfach schön.
00:35:24: Da muss man gesehen haben!
00:35:30: Was Doreen auf ihrer Fahrt sieht, das ist zum Beispiel das Kreisviadukt in Brusio.
00:35:35: Der Lago Bianco ein Bergsee auf über zwei tausend zweihundert Metern oder der Palügletscher
00:35:43: und einen Welterbe.
00:35:45: die Bernina Linie ist nämlich Teil eines UNESCO-Welterbes Das Welterberätische Bahn kurz RHB Die Auszeichnung bekam die Strecke aufgrund der Linienführung für die Strecke eingesetzt
00:35:59: wurde.
00:36:00: Eine Besonderheit sind die Viadukte, also die Eisenbahnbrücken, die den Zug entlang der Linie über Schluchten tragen.
00:36:07: Mehr dazu kann uns Laura Wegmann erzählen.
00:36:10: Laura ist Projektleiterin bei der RHB und steigt in Bergühn kurz hinter Sankt Moritz zu uns in den Zug.
00:36:18: Laura erklärt uns mehr zur Streckel- und dem Abschnitt, den wir gerade entlang
00:36:23: fahren.
00:36:24: Ich arbeite bei der Rettischen Bahn als Projektleiterin UNESCO und ich bin verantwortlich für die Landwasserwelt.
00:36:32: Die Landwasser-Welt erklärt Laura, vereint fünf Erlebniswelten in sich?
00:36:37: Die Erlebnungswelten Bahn, Kultur, Landwirtschaft Wald und klar Wasser.
00:36:43: Und diese Elemente möchten wir erlebbar machen.
00:36:46: also die Bahn ja das ist halt Die Bahn Strecke.
00:36:49: Dazu hat es diverse Aussichtsplattformen, von denen man einen wunderbaren Ausblick auf das Landwasser-Vierdukt hat.
00:36:57: Dann gibt es ein Wasserweg, das Thema Wasser wo wir aufgreifen und dann gibt es diverse Spaziere und Wanderwege direkt an der Bahnlinie entlang...
00:37:06: ...die Landwasserwelt!
00:37:07: Das sind zum Beispiel Aussichtsplatforms, ein Skywalk übers Wiesner Vierduk, Schattels zu den vierdukten Wander- und Wasserwege, ein Bahnenmuseum im Sesselbahn oder Einkehrmöglichkeiten.
00:37:18: Und das Zentrum der Erlebniswelt bildet das berühmte Landwasser-Vierdukt, Laura ordnet ein.
00:37:25: Genau!
00:37:26: Das Landwasser Vierduk ist ZD-Pfiffensechzig Meter hoch und hundertzweiundvierzig Meter lang und es sind fünf Brückenbögen und das ist eine der spektakulärsten Brücke der Rätischen Bahn...
00:37:41: ...und dass auch aufgrund der Zeit des
00:37:44: Baus.
00:37:51: Das Landwasser-Vierdukt wurde in nur eineinhalb Jahren erbaut.
00:37:56: Genau, und der wurde in drei Fertige gestellt... Die
00:37:59: drei Hauptpfeiler wurden ohne Gerüst gebaut aufgrund der Kosten und der Hochwassergefahr.
00:38:04: Das Landwasser-Wierduk steht bei Phyllisur.
00:38:07: Die nächste größere Stadt ist St.
00:38:09: Moritz Und nicht nur die UNESCO.
00:38:11: JurorInnen sind von Bahnlinie und dem Landwasservierduft begeistert.
00:38:17: Laura ist es ehrlich gesagt
00:38:18: auch!
00:38:20: Für mich ist sicher die Höhe sehr faszinierend, dass es vor über hundert Jahren erbaut wurde und immer noch Stand hält.
00:38:30: Genau die Baukunst und der Radius und das man da direkt im Tunnel mündet – das ist sehr
00:38:37: spektakulär.".
00:38:38: Nachdem die Räder des Zuges über das Landwasser-Vierdukt bei Philisur gerollt sind, ist es noch etwas über eine Stunde bis nach Kur.
00:38:50: Die letzten Minuten, die werden lang der Grand Train Tour of Switzerland im Berliner Express zurücklegen.
00:39:01: Für uns ist KUR die Endstation
00:39:05: Und in KUR und mit dieser Folge endet auch die vierteilige Serie über die spektakulärsten Bahnstrecken der Schweiz.
00:39:32: Wir lehnen uns zurück, genießen auf den letzten Metern nochmal den Blick aus den großen Panoramafenstern und verabschieden uns von Laura und auch
00:39:49: von ihm.
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